07.12.2018

Jobverlust durch Elektro-Autos?
Bei der Digitalisierung steht die Frage im Raum. Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Und nun auch bei der Produktion von Elektro-Autos: Fallen durch neue Technologien und Entwicklungen Arbeitsplätze weg? Und wenn ja, wie viele? Im Falle von E-Autos kommt eine neue Studie zum Schluss, dass die Gefahr ernst zu nehmen ist.

Zehntausende Jobs fallen weg
Die Studie, auf die sich die ARD beruft, kam zum Ergebnis, dass durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren in den nächsten Jahren mehr als 10.000 Arbeitsplätze vernichtet werden könnten. Bis 2035 geht man sogar von mehr als 100.000 verlorenen Arbeitsplätze aus. Doch was ist der Grund für diese Entwicklung?

E-Autos sind „zu einfach“
Die Studie kommt zum Schluss, dass das Problem die Komplexität der Technologien sei. E-Autos sind im Vergleich zu Verbrennungsmotoren deutlich weniger komplex, die Herstellung erfordert weniger Arbeitsschritte und weniger Qualifikation. Dadurch fielen zahlreiche Arbeitsplätze weg, insbesondere für hoch qualifizierte Arbeitnehmer.
Die Studie ging davon aus, dass der Marktanteil von Elektro-Autos bis 2035 bei rund 23 Prozent liegt. Sollte dieser Anteil noch höher sein, bedeutet das noch mehr Jobverluste. Es bleibt abzuwarten, wie Politik und Gesellschaft mit den Ergebnissen der Studie heute und in Zukunft umgehen werden.

05.09.2018

Autodiebstahl ganz ohne Brechstange
Früher, als Autos noch keine IT-Wunderwerke, sondern eben nur Autos waren, da war der Einbruch meist nur mit schwerem Gerät möglich, Brechstangen etwa. Und wer kennt nicht die Szenen aus Filmen, in denen der Wagen mit dem Zusammenhalten zweier Drähte kurzgeschlossen wird? Nun, diese Zeiten sind vorbei.

Der Laptop als Schlüsselersatz
Das Keyless-Go-System ist eine feine Sache. Aber auch eine störanfällige. Einerseits ist es ja schön und bequem, wenn man seinen Schlüssel nicht einmal mehr anfassen oder aus der Tasche holen muss, um seinen Wagen zu öffnen. Andererseits nutzen aber auch Diebe diese Technologie. Sie öffnen den anvisierten Wagen einfach per Knopfdruck.

Verlängerte Funksignale
Diebe, die das Keyless-Go-System knacken wollen, brauchen nur das Funksignal zu verlängern. Die Geräte, die dafür benötigt werden, sind nicht einmal teuer, mit rund 100,- Euro kann man sich bestens ausrüsten.
Eine ebenfalls gern benutzte Methode ist das Nachmachen des Schlüssels. Das geschieht nicht etwa durch einen Fachmann für Schlüssel, sondern indem das Innenleben des Schlüssels nachgemacht wird. Sogenannte „Blanko-Schlüssel“ sind in der Lage, sich „anlernen“ zu lassen, sodass der Dieb danach bequem das Auto aufschließen kann. Auf eine Brechstange oder einen Dietrich kann er dabei verzichten. Und Lärm macht diese Methode des Einbruchs naturgemäß auch nicht.

29.06.2018

Österreich beschließt Rauchverbot, wenn Kinder mitfahren
Seit dem 1. Mai 2018 ist es in Österreich verboten, im Auto zu rauchen, wenn minderjährige Kinder mit im Fahrzeug sitzen. Deutsche Politiker finden Gefallen an dieser Maßnahme, denn Kinder in mit Zigarettenrauch durchfluteten Autos sind einem starken Risiko von Asthma und andere Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt.

Schutz für die Kinder geht vor
Zynische Kommentare österreichischer und deutscher Politiker sprechen Bände. Wenn, so argumentieren sie, Erwachsene nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu schützen, dann müsse das eben der Gesetzgeber tun. Die persönliche Freiheit des Rauchens stehe da an zweiter Stelle, in erster Linie sind die Kinder zu schützen.

Rauchen im Auto kann teuer werden
Österreich macht ernst und zeigt, dass das neue Gesetz keine Kleinigkeit ist. Damit sich die Autofahrer (die in der Regel ja auch die Eltern sind, die eigentlich genügend Verantwortung zeigen müssten) nicht über das neue Gesetz hinwegsetzen, stehen drakonische Strafen in Aussicht. Wer darauf spekuliert, mit 30 bis 40 Euro davonzukommen, wenn er beim Rauchen erwischt wird, während ein minderjähriges Kind mit im Wagen sitzt, hat sich geschnitten. Bis zu 1.000,- Euro werden fällig, wenn das Gesetz missachtet wird. Von der Missachtung gegenüber den eigenen Kindern einmal ganz abgesehen.

09.05.2018

Autonom fahrende Lkw als Schutzschild?
Wenn von selbstfahrenden Autos gesprochen wird, dann dauert es nicht lange, bis die Frage nach den Gefahren für Mitfahrer und Fußgänger auftaucht. Durchaus zu Recht, auch wenn sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen werden. Doch selbstfahrende Lkw? Das scheint doch sehr gefährlich zu sein. Oder eben auch nicht.

Der Lkw als Bollwerk gegen Gefahren
Arbeiter auf der Autobahn haben einen riskanten Job. Mit 140 Sachen oder noch schneller rasen Autos an ihnen vorbei, und die Gefahr, bei der Arbeit verletzt oder getötet zu werden, ist groß. Selbstfahrende Lkw könnten das ändern, und sie tun es bereits. Sie fahren hinter den Bauarbeitern her und schützen sie durch Tonnen aus Stahl und Blech.

M-PAK als Schutzschild
Das hier beschrieben System nennt sich M-PAK und kostet rund 150.000,- US-Dollar. Ursprünglich wurde das System für das Militär entwickelt, doch wenn es auch im zivilen Bereich eingesetzt werden kann, lohnt sich die Entwicklung umso mehr. Sollte der Funkkontakt abbrechen oder das GPS-Signal nicht mehr gefunden werden, stoppt der Lkw automatisch. Die doch recht hohe Investition lässt zwar vermuten, dass sich M-PAK nicht flächendeckend durchsetzt, aber das bleibt abzuwarten. Und schließlich: Alles, was zu Beginn recht teuer ist, wird nach und nach günstiger.

11.01.2018

Neuer chinesischer E-Auto-Hersteller macht BMW & Co. Konkurrenz
Der Diesel-Skandal in Deutschland ist noch nicht verpufft, da macht Konkurrenz aus China den deutschen Autobauern das Leben schwer. Das Unternehmen „Byton“ will es wissen und bietet ein E-SUV an, der sich sehen lassen kann und die deutsche Konkurrenz nervös machen dürfte.

Die Botschaft für Mercedes, BMW und Audi: Wir kommen!
Der neue E-SUV von Byton besticht zunächst einmal durch sein futuristisches und dennoch zeitgemäßes Aussehen. Er wirkt modern und dynamisch und bietet ein Touchscreen, das sich fast über die ganze Breite des Wagens zieht. Dessen Bedienbarkeit soll genauso einfach sein wie bei einem Smartphone, zudem kann es ohne viel Aufwand auf den neuen technischen Stand gebracht werden.

Große Reichweite, kleiner Preis
Ein hochwertiger E-SUV für 45.000,- Euro? Auf dem technischen Niveau von Mercedes oder BMW? Das gibt es, wenn man Byton glauben will. Und mit einer Reichweite von 400 Kilometern oder mehr bei größeren Akkus kann es auch hier punkten.
Was die deutschen Autobauer womöglich richtig unruhig machen dürfte, ist die Tatsache, dass Byton von ehemaligen deutschen BMW-Managern gegründet wurde.

04.12.2017

Tesla: Ein Auto, das es gar nicht gibt
Der Leser mag sich fragen, was diese Überschrift zu bedeuten hat. Natürlich gibt es ein Auto namens Tesla, und das ist auch noch richtig teuer. Das stimmt natürlich, aber genau an diesem Punkt wird es kompliziert. Denn teurer als 60.000,- Euro darf ein Auto nicht sein, zumindest dann nicht, wenn die E-Auto-Prämie von 4.000 Euro ausgezahlt werden soll. Wo also ist das Problem?

So günstig, das gibt‘s doch gar nicht!
Normalerweise kostet das Model S von Tesla deutlich mehr als 60.000,- Euro. Doch Tesla hat den Preis für die Basisausstattung drastisch gesenkt, sodass es für einen unschlagbar „günstigen“ Nettopreis von rund 58.000,- Euro zu haben ist. Schön für die Käufer, die sich also an der Prämie erfreuen können. Doch die Sache hat einen Haken.

Ein Auto, das es nicht gibt
Allerdings gibt es das Model S gar nicht mehr, inzwischen wird das Model S 75D verkauft, und das ist deutlich teurer. Mit anderen Worten: Das Basismodell, das Tesla offiziell verkauft und das nur übersichtliche Ausstattungsmerkmale hat, gibt es faktisch gar nicht. Es ist ein reines Fantasieauto. Das könnte nun auf die Käufer zurückfallen, die womöglich ihre Prämie von 4.000,- Euro zurückzahlen müssen. Wer sich allerdings einen Tesla leisten kann, dürfte trotz der entgangenen Prämie deshalb nicht am Hungertuch nagen müssen.

05.09.2017

VW und die Russen: eine gute Beziehung
Russland-Sanktionen, wie sie Trump fordert? Sind für VW kein Thema. Das Wolfsburger Unternehmen hatte schon im Jahr 2007 die Produktion teilweise nach Russland verlegt. Und hat nun Zahlen vorgelegt.

Fließbandarbeit in Kaluga
Es ist Zeit für ein Zwischenergebnis. Und das kann sich sehen lassen. Von 2007 bis heute hat VW in Russland insgesamt 1,3 Millionen Auto gebaut. 1,1 Millionen davon stammen aus dem Werk in Kaluga, darunter der Tiguan und der Polo von VW und der Rapid von Škoda. Hinzu kommen die Modelle Škoda Octavia, der Jetta von Volkswagen und der Yeti von Škoda Yeti. Von denen wurden in der Fabrik in Nischni Nowgorod 200.000 Stück produziert.

VW blickt nach vorn
Im Laufe der Jahre konnte die Produktion von Autos in Russland Schritt für Schritt gesteigert werden. Alleine 2016 wurden in Russland rund 147.000 Autos gebaut, was gegenüber dem Vorjahr 2016 eine Steigerung von 9 Prozent bedeutete. Doch damit nicht genug. Rechnet man die Produktionskapazität beider russischer Werke zusammen, liegt diese bei aktuell 225.000 Fahrzeugen pro Jahr. Völlig unabhängig davon, wie die US-amerikanische, europäische oder deutsche Politik die Lage einschätzt – VW fühlt sich offenbar in Russland pudelwohl.

17.07.2017

Die Angst der Autolobby vor China
China macht ernst. Das merkt man unter anderem daran, dass die vier größten Auto-Lobbyverbände zusammen einen Brief nach China geschickt haben. In diesem wünschen sie sich sehnlichst, dass China von seinen Plänen Abstand nimmt, eine Quote für Elektroautos einzuführen, die bis zu 8 Prozent reichen kann.

Überforderte Autobauer
Eigentlich hatten die Autobauer gehofft, China würde seine Quote noch mal überdenken, denn der Wert von 8 Prozent Elektroautos überfordert die Hersteller ganz offensichtlich. Und China hatte gegenüber der Bundesregierung auch in Aussicht gestellt, die Quote noch einmal zu überprüfen. Doch das wird wohl doch nichts.

Es wird ernst!
Nun also doch die Quote. Man könnte Mitleid mit den Autobauern haben. Aber man kann es auch bleiben lassen, je nach Perspektive. Denn bei Licht betrachtet haben es die meisten Autobauer in den letzten Jahren schlicht verpasst, in neue Technologien zu investieren. Sie entwickelten lieber das Altbekannte weiter. Aber gerade in China sind Abgase ein ernstes Problem, sodass die Haltung der chinesischen Regierung durch nachvollziehbar ist. Was das für die Absatzmärkte im fernen Osten bedeutet, wird man sehen.

29.06.2017

Kretschmann, die E-Autos und ein „Schwachsinns-Termin“
Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann (die Grünen) ist bekannt dafür, dass er nicht zimperlich ist, wenn ihm etwas nicht passt. Diesmal wurde seine eigene Partei von seinem Wutausbruch überrascht.

Der Hintergrund
Auf dem Parteitag der Grünen wurde beschlossen, dass es bis zum Jahr 2030 auf deutschen Straßen nur noch E-Autos geben soll. So weit, so gut, nicht einmal einen großen öffentlichen Streit gab es zu diesem Thema. Aber am Rande wurde ein Gespräch zwischen Kretschmann und einem Bundestagsabgeordneten aufgezeichnet. Und in dem ging es ziemlich hoch her, zumindest was Kretschmann angeht, denn der andere Kollege hörte im wesentlichen nur zu.

Der Aufreger
Kretschmann konnte sich mit dem Beschluss so gar nicht anfreunden. Stattdessen fragte er seinen Kollegen, wie das denn überhaupt funktionieren solle. Was passiert auf einer Tankstelle, wenn 10 Autos gleichzeitig tanken wollen, der Vorgang aber pro Auto 20 Minuten dauert? Der Ministerpräsident redete sich richtig in Rage. Wenn die Partei das so beschließen wolle, solle sie das von ihm aus tun, aber damit wolle er nichts zu tun haben. Sollte es wirklich bei der Forderung der Grünen bleiben, so Kretschmann, dann sollte die Partei ihren Wahlkampf doch bitte ohne ihn fortsetzen. Damit wolle er nichts zu tun haben.

09.05.2017

Ab sofort startet der Online Service für Hamburg – nutzen Sie den KFZ Online Zulassungsservice
Wer sein Auto an- oder ummelden will, braucht normalerweise starke Nerven. Die Wartezeiten in den Zulassungsstellen strapazieren die Geduld, und wer vorab einen Termin machen möchte, erlebt oft unangenehme Überraschungen und muss lange warten, bis er vorstellig werden darf. Doch das muss nicht sein! Der Online-Zulassungsservice Hamburg bietet ein Höchstmaß an Komfort und garantiert schnelle Bearbeitungszeiten.

Hingehen, reingehen, rausgehen, fertig!
Statt sich mit langen Wartezeiten zu quälen, bietet der Zulassungsdienst in der Burgstraße 12, in 20535 Hamburg Hamm, schnelle Hilfe auf kurzen Wegen. Schon online können die Kunden sich über die nötigen Unterlagen informieren, die sie dann einfach in der Burgstraße abgeben. Den Rest übernehmen die Profis vom Zulassungsservice. Meist schon am nächsten Tag können die fertigen Zulassungspapiere und die neuen Kennzeichen abgeholt werden. Das schont die Nerven und macht gute Laune.

Zulassungsservice von A bis Z
Ob die Anmeldung eines Neuwagens, die Ummeldung, ein Saisonkennzeichen oder das Wunschkennzeichen, das man immer schon haben wollte – der Online-Zulassungsservice in Hamburg Hamm bietet alles rund um die Zulassungen von Fahrzeugen. Kunden honorieren diesen Service, und so ist es kein Wunder, dass das Unternehmen weiter wächst.
Ein weiterer Grund für den Erfolg ist neben der fachlichen Kompetenz und der Zuverlässigkeit sicher die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die entspannende Atmosphäre in den Räumlichkeiten. Es lohnt sich, die Unterlagen und den Arm zu klemmen und vorbeizufahren. Einen Kaffee gibt es natürlich auch.

Menü